Atemtherapie 
Atemtherapie

Atem ist Leben

Ganzheitlich integrative Atemtherapie 

Der Atem ist eine unserer wertvollsten Ressourcen für unser ganzheitliches Wohlbefinden. Er ist unsere Verbindung zwischen Körper, Geist und Seele sowie zu unserer Umwelt. Die Arbeit am Atem dient der Selbsterkenntnis, der Gesunderhaltung und kann heilende Prozesse bei Erkrankungen und Lebenskrisen unterstützen.

Atmen heisst leben.

Der Atem reagiert auf alles, was uns innerlich und äusserlich bewegt.

Ein freier Atem fördert die Selbstheilungskräfte indem Spannungen gelöst werden und verhilft zu einem im Körper begründeten Selbstvertrauen.

 

Ziel ist das Lösen und Wiederbeleben blockierter Körperbereiche und das Erfahren des eigenen Atems als Quelle der Kraft und als Ursprung des Lebens.

Ganzheitliche integrative Atemtherapie IKP kann unterstützen bei

  • Stress, Nervosität, Spannungszuständen, Erschöpfung (Burnout)

  • Selbstwertproblematiken

  • Schlaflosigkeit, Verdauungsstörungen

  • Verspannungen, Schmerzzuständen

  • Kopf- und Rückenschmerzen

  • Angst- und Panikstörungen

  • Depressive Symptomatiken

  • Asthma, Hyperventilation und weitere Atemprobleme

  • Schwangerschaftsbegleitung

  • Schnarchen

Atembehandlung auf der Liege

 

Während der Atembehandlung liegen Sie bekleidet auf einer bequemen Liege. Mit den Händen unterstütze ich durch Berührung, Druck, Dehnen und Anregen Ihre Atembewegung. Darauf reagiert diese spontan (d.h. nicht mit dem Willen gemacht), der Atem verändert sich spürbar. Er wird ausgeglichen.und kräftiger. Damit dies bewusst wird, ist Ihre Anwesenheit gefordert – so verbindet sich das bewusste Erkennen mit der Reaktion aus dem unbewussten Nervensystem.  

 

Der ganze Körper wird für die Atembewegung durchlässiger. Dies führt zu einer besseren Versorgung des Körpers mit Sauerstoff und wirkt ausgleichend auf das vegetative Nervensystem und die Muskulatur. Entspannung und Wohlspannung sind die Folge.

Die Atembehandlung wird durch Atem- und Bewegungsübungen und durch das persönliche Gespräch ergänzt.

Sich des Atems bewusst zu werden, ist eine Möglichkeit im gegenwärtigen Augenblick anzukommen. (Tich Nhat Hanh)

Atemtechnik nach Buteyko

Die Atemtechnik nach Dr. Konstantin Buteyko hilft auf natürliche Weise bei Atemproblemen, die durch Ängste oder Stress verursacht werden, so wie bei Asthma, chronischem Husten oder Schnarchen.

 

Atmen Sie in Ruhe mehr als 14 x pro Minute ein und aus ?
Ist Ihr Atmen hörbar?

Schnarchen Sie?

Fühlen Sie sich am morgen oft nicht ausgeruht?
Gähnen oder Seufzen Sie auffällig viel?
Haben Sie öfter das Gefühl, nicht genug Luft zu bekommen?

Entgegen der landläufigen Meinung ist viel und tief atmen nicht gesund. Durch gewohnheitsmässiges zuviel Atmen, oft durch Ängste oder Stress ausgelöst, entstehen gestörte Kohlendioxid- und Sauerstoffwerte im Blut. Diese führen zu Atemnot, chronischen Atemwegserkrankungen, Müdigkeit u.v.m. Mit «Buteyko» lernen Sie wieder, weniger zu atmen, so dass Ihre Atmung in eine gesunde Balance kommt.

In fünf bis zehn Sitzungen lernen Sie die Technik des Weniger Atmens nach Buteyko. Zwei- bis dreimal tägliches Üben bringt in 90% der Fälle eine deutliche Verbesserung der Gesundheit innerhalb weniger Wochen. Sehr oft können die Medikamente in Absprache mit dem Arzt reduziert werden.


Diese Atemtechnik versteht sich als Ergänzung zur schulmedizinischen Behandlung.

Anwendungsgebiete

  • Asthma

  • Heuschnupfen und chronischer Schnupfen

  • Stressbedingte Atemprobleme

  • Chronischer hartnäckiger Husten und Bronchitits

  • nach schweren Infekten

  • Sinusitis (Nebenhöhlenentzündung)

  • Hyperventilation (Überatmung)

  • Apnoe (Atemaussetzer)

  • Schnarchen

  • Ängste, Panikattacken

  • Chronische Erschöpfung

  • Herz-Kreisplaufprobleme

  • Bluthochdruck

Symptome der chronischen Hyperventilation (wenn immer etwas zuviel geatmet wird)

Respiratorisches System:

Kurzatmigkeit, Engegefühl, häufiges Gähnen und Seufzen, Husten oder ständiges Räuspern und Schnäuzen, verstopfte Nasen und Höhlen, häufige Erkältungen, trockener Mund, Apnoe

 

Magen/Darm-Trakt:

Häufiges Wasserlösen, Bauchschmerzen und -krämpfe, Reizdarm, Verstopfung mit teilweise Durchfall, Blähungen, Mangel an Verdauungsenzymen, Malabsorption, Übelkeit, Blutzuckerschwankungen

 

Herz/Kreislauf:

Brustschmerzen, Herzrasen, erhöhter Puls , erhöhter Blutdruck

 

Nervensystem, Haut, Muskeln:

Taubheit in Mund, Händen, Füssen, kalte Extremitäten, Schwindel, Kopfweh, verwaschene Sprache, verschwommenes Sehen Schweissausbrüche, chronische Müdigkeit, Krämpfe, Zittern

 

Psyche:

Unruhe, Ängste und Panik, Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit, Reizbarkeit, Angespanntheit, Gehetzt fühlen, depressive Symptomatik